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Goslar / Oker, 14. August 2026 – Ein Tag voller Vorfreude, leichter Nervosität und strahlender Gesichter: Am Freitagnachmittag um 14 Uhr hieß die Adolf-Grimme-Gesamtschule ihre neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler herzlich willkommen. Das Forum der Schule platzte dabei aus allen Nähten – zahlreiche Eltern, Geschwister und Angehörige waren gekommen, um diesen besonderen Meilenstein gemeinsam mit ihren Kindern zu feiern.
Für einen schwungvollen Auftakt sorgte der Band-WPK des 8. Jahrgangs, der mit einer mitreißenden Darbietung des Hits „Cheap Thrills“ das Publikum begeisterte und die anfängliche Aufregung im Saal im Nu verfliegen ließ.
Im Anschluss richtete das Schulleitungsteam – bestehend aus Christine Voss, Ulrich Manusch und Nadine Vogler – wertschätzende und herzliche Worte an die Neuankömmlinge. Sie ermutigten die Kinder dazu, neugierig zu bleiben und Fragen zu stellen, neue Freundschaften zu knüpfen und die Schule als einen Ort zu begreifen, an dem sich jede und jeder wohlfühlen soll.
Auch die Jahrgangsleitung Anja Tuitje griff diesen Gedanken auf und betonte in ihrer Ansprache, dass Schule weit mehr als nur Fachunterricht sei. Es gehe dabei auch um das Schaffen von gemeinsamen Erinnerungen.
Nach dem offiziellen Programm wurde es für die neuen Schülerinnen und Schüler ernst: Gemeinsam mit ihren neuen Tutorinnen und Tutoren machten sie sich auf den Weg in ihre Klassenräume, um ihre Mitschüler kennenzulernen und die erste Unterrichtsstunde an der weiterführenden Schule zu erleben.
Für die wartenden Familienangehörigen war derweil bestens gesorgt. Bei einer Tasse Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet – liebevoll organisiert vom 6. Jahrgang – nutzten viele die Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen, erste Kontakte zu knüpfen und mit der Schulleitung ins Gespräch zu kommen, bevor sie ihre Kinder nach einer gelungenen Feier wieder glücklich in die Arme schließen konnten.
Der diesjährige Abiturjahrgang der Adolf-Grimme-Gesamtschule beging seinen Schulabschluss in einem feierlichen Rahmen. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler erhielten ihr Abiturzeugnis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand neben den einzelnen Leistungen das Gemeinschaftsgefühl, das den Jahrgang über Jahre hinweg geprägt hatte.
Besonders hervorgehoben wurde, dass die Gruppe trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und Wege stets zusammengehalten habe. Für jede Absolventin und jeden Absolventen wurden persönliche Worte gefunden, die an gemeinsame Erlebnisse, besondere Stärken oder individuelle Entwicklungen erinnerten. Diese Rückblicke der Jahrgangssprecherinnen machten deutlich, wie vielfältig der Jahrgang war – und wie sehr gerade diese Vielfalt den Zusammenhalt gestärkt hatte.


In weiteren Beiträgen wurde der Schulweg mit einem Mannschaftssport verglichen: Erfolg sei nur möglich gewesen, weil man sich gegenseitig unterstützt, Rückschläge gemeinsam bewältigt und unterschiedliche Rollen akzeptiert habe. Prüfungen, Klausuren und Lernphasen seien dabei die entscheidenden Spiele gewesen, die nun erfolgreich abgeschlossen wurden.


Neben den schulischen Leistungen spielte auch das Engagement außerhalb des Unterrichts eine wichtige Rolle. Einige Abiturientinnen und Abiturienten wurden für ihren besonderen Einsatz in schulischen Gremien, Projekten oder Arbeitsgemeinschaften ausgezeichnet. Die musikalischen Beiträge der Band des 9. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Bohnsack sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre und rundeten die Feier ab.

Am Ende der Veranstaltung überwog der Blick nach vorn: Mit dem Abitur in der Tasche stehen den Absolventinnen und Absolventen nun viele Wege offen – ob Studium, Ausbildung oder andere Zukunftspläne. Die gemeinsame Schulzeit an der Adolf-Grimme-Gesamtschule bleibt dabei als prägende Erfahrung in Erinnerung.
Festliche Kleidung, stolze Familien und Tränen der Rührung: Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sowie Teile des 9. Jahrgangs ging am 19.06.2026 ein bedeutender Lebensabschnitt zu Ende. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten sie ihre lang ersehnten Abschlusszeugnisse.
Schon beim Betreten des Forums wurde klar, dass dieser Tag ein ganz besonderer war. Die Abschlussschülerinnen und -schüler hatten sich für ihren großen Auftritt schick gemacht und sahen einfach wunderschön aus. Begleitet wurden sie von zahlreichen Familienmitgliedern und Freunden, die den Saal bis auf den letzten Platz füllten. Die Stimmung war eine gelungene Mischung aus feierlicher Eleganz, Erleichterung und großer Vorfreude auf die Zukunft.

Auch den Tutoren und Tutorinnen war der Stolz auf ihre Schützlinge deutlich anzusehen. In bewegenden Worten ließ die Jahrgangsleitung Frau Tuitje die vergangenen Jahre Revue passieren. Sie machte deutlich, wie eng die Gemeinschaft zusammengewachsen war und betonte, dass die gemeinsame Zeit eine ganz besondere Prägung hinterlassen hat. Trotz aller Herausforderungen der letzten Schuljahre wurde gelacht, gelernt und vor allem zusammengehalten.
Wohlwollende Worte fanden auch Dr. Saipa, Landrat des Landkreises Goslars und Frau Luksch, Bürgermeisterin sowie Schulausschussvorsitzende. Auch Herr Kloppenburg, Freund und Förderer der Schule sowie Frau Liebermann, Schulelternratsvertreterin, gratulierten den Schülerinnen und Schülern recht herzlich.
Mit dem Zeugnis in der Hand und vielen guten Wünschen im Gepäck starten die Absolventinnen und Absolventen nun in ihren neuen Lebensabschnitt – ob Ausbildung, Fachabitur oder die gymnasiale Oberstufe. Die AGG gratuliert allen Absolventen ganz herzlich!
Zum Abschluss der Projektwoche der Adolf-Grimme-Gesamtschule und im Rahmen des Sommerfestes der Siebensteinschule feierte das Inklusical „Das kleine Tara“ seine gelungene Premiere.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Siebensteinschule waren aktiv an dem Projekt beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei von der Musikschule sowie von engagierten Schülerinnen der Klasse 6c der AGG, die das Projekt mit viel Einsatz und Begeisterung begleiteten.
Inhaltlich nahm das Stück das Publikum mit nach Trararien – ein Ort, an dem es immer besonders laut zuging: Wer am lautesten war, wurde zum Bürgermeister gewählt. Das kleine Trara hatte dort jedoch keine Chance, sich Gehör zu verschaffen. Also machte es sich auf den Weg in die Welt.
Auf seiner Reise lernte es von Vögeln und Fischen, dass man nicht immer laut sein muss, um etwas zu bewirken – und dass Zuhören, Ruhe und Aufmerksamkeit manchmal stärker sind als jedes Getöse. Zurück in Trararien gelang es dem kleinen Trara schließlich mit einem klugen Trick, Bürgermeister zu werden. Seine erste Entscheidung: ein stiller Tag für alle – ein neuer Anfang, in dem auch leise Stimmen Platz bekommen.
Die Premiere zeigte eindrucksvoll, wie kreatives Arbeiten und gelebte Inklusion zusammenkommen können. Das Publikum dankte allen Mitwirkenden mit großem Applaus.
Happy Birthday, liebes Grundgesetz!
Zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026 errichtete die Klasse 7a der Adolf-Grimme-Gesamtschule mit Unterstützung des Vereins „Wald für morgen“ einen Demokratie-Wegweiser am Eingang zum Gelmketal.
Im Gesellschaftslehre-Unterricht hatten sich die Schüler*innen zuvor mit den Werten der Demokratie beschäftigt und gesammelt, welche ihnen besonders wichtig sind. Anschließend gestalteten sie diese Werte kreativ und farbenfroh als Wegweiser. Auf den Schildern stehen unter anderem Begriffe wie Menschenwürde, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Mitwirkung, Religionsfreiheit, Schutz vor Gewalt, freie Wahlen, Recht auf Bildung und Pressefreiheit.
Der Demokratie-Wegweiser soll daran erinnern, dass Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung keine Selbstverständlichkeit sind. Demokratische Werte müssen immer wieder gelebt, geschützt und aktiv verteidigt werden, damit ein respektvolles und friedliches Zusammenleben möglich bleibt.

Schüler*innen der Klasse 7a haben gemeinsam mit den Bewohner*innen des Seniorenheims Abendfrieden „Samenbomben“ hergestellt.
Samen von Stieleiche, Winterlinde, Hainbuche, Vogelbeere, Ahorn und Birke wurden mit Erde und Wasser gemischt und zu Kugeln geformt.
Nach dem Trocknen werden die Samenkugeln durch den Verein „Wald für morgen“ auf Flächen ausgebracht werden, die nur schwer zu bepflanzen sind.
Jung und Alt halfen sich gegenseitig bei der gemeinsamen Arbeit und hatten viel Spaß bei der matschigen Angelegenheit.
Am Ende konnten exakt 1111 Samenbomben gezählt werden.
Wenn das keine Glückszahl ist, die auf Keimungs- und Renaturierungserfolg hoffen lässt!
Sabine Rehse
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