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Zonta-Club Goslar ermöglicht Schülerinnen und Schülern der Adolf-Grimme-Gesamtschule besonderen Musikworkshop an der Kreismusikschule
Zwei Vormittage voller Musik, intensiver Arbeit und ganz besonderer Momente: Schülerinnen und Schüler der Adolf-Grimme-Gesamtschule (AGG) erhielten jetzt die Möglichkeit, an der Kreismusikschule Goslar in kleinen Gruppen von erfahrenen Musikschullehrkräften unterrichtet zu werden. Ermöglicht wurde der besondere Workshop durch das Engagement des Zonta-Clubs Goslar.
Seit mehr als vier Jahren leiten die Musiklehrerinnen Juliane Lauckner und Anja Bohnsack die Schulbands der Adolf-Grimme-Gesamtschule. Die Bands können von Schülerinnen und Schülern ab Jahrgang 7 im Wahlpflichtbereich angewählt werden. Dabei geht es um weit mehr als das gemeinsame Musizieren: Die Jugendlichen werden an verschiedene Bandinstrumente herangeführt, erlernen das Spielen ihres gewählten Instruments oder entwickeln ihre vokalen Fähigkeiten weiter. Auch Bühnenpräsenz, Zusammenspiel und Aufführungspraxis gehören fest zur Bandarbeit.
Doch nicht alle jungen Musikerinnen und Musiker haben die Möglichkeit, außerhalb der Schule Instrumental- oder Gesangsunterricht zu erhalten. Genau hier setzte die Förderidee des Zonta-Clubs an. Aus Gesprächen zwischen den Zonta-Frauen, Katharina Busmann, der Leiterin der Kreismusikschule Goslar, und Musiklehrerin Juliane Lauckner entstand die Idee, besonders interessierten und talentierten Jugendlichen eine intensive musikalische Förderung zu ermöglichen.
An zwei Vormittagen konnten die Schülerinnen und Schüler deshalb in kleinen Gruppen mit den Fachlehrkräften der Kreismusikschule arbeiten. Katharina Hoyer übernahm das Keyboard, Friedhelm Dekarczyk unterrichtete Gitarre und Bass, Doreen Reitz arbeitete mit den Sängerinnen und Sängern und Gergely Balaity widmete sich dem Schlagzeug.

Im Mittelpunkt standen zunächst technische Grundlagen und die individuelle Weiterentwicklung am jeweiligen Instrument. Gleichzeitig arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam an dem Song „Flowers“ von Miley Cyrus. Dabei wurde deutlich, wie viel sich in kurzer Zeit entwickeln kann, wenn junge Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit erhalten, konzentriert und intensiv mit professionellen Lehrkräften zu arbeiten.
Den Höhepunkt bildete das letzte Workshop-Modul im großen Saal der Kreismusikschule. Hier wurden die einzelnen musikalischen Bausteine zu einem gemeinsamen Bandarrangement zusammengesetzt. Die Jugendlichen spielten mit großer Begeisterung und zeigten, was sie in den beiden Vormittagen gelernt hatten. Ihre Coaches standen ihnen dabei zur Seite, gaben letzte Tipps und halfen, aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsames musikalisches Ganzes entstehen zu lassen.

Anschließend wurde „Flowers“ in Anwesenheit von Musikschulleiterin Katharina Busmann und einem Filmteam aufgeführt. Die jungen Musikerinnen und Musiker präsentierten ihr neu erworbenes Können mit sichtbarer Freude und großem Selbstbewusstsein. Für viele von ihnen war es eine besondere Erfahrung, nicht nur im gewohnten schulischen Rahmen zu musizieren, sondern in den Räumen der Musikschule von professionellen Musikerinnen und Musikern angeleitet und gefördert zu werden.
Dass dieser Workshop mehr war als ein einmaliges musikalisches Erlebnis, zeigte sich bereits während der beiden Vormittage. Die Jugendlichen wuchsen über sich hinaus – musikalisch, aber auch persönlich. Neue Techniken, neue Impulse und vor allem das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden nun in die weitere Bandarbeit an der AGG einfließen.
Und vielleicht war dieser Workshop sogar der Beginn einer längerfristigen Förderung. Katharina Busmann denkt bereits weiter: Ihr Wunsch ist es, die jungen Talente auch über den Workshop und die schulische Bandarbeit hinaus musikalisch zu begleiten und ihnen weitere Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Genau das entspricht dem Gedanken, mit dem der Zonta-Club Goslar seine Initiative gestartet hat: jungen Menschen unabhängig von ihren bisherigen Möglichkeiten Zugang zu musikalischer Förderung zu eröffnen, Talente zu entdecken und ihnen eine Bühne zu geben.
Das Fazit dieses besonderen Projekts lässt sich vielleicht am besten mit einem Bild beschreiben: Es wurde ein Samenkorn gelegt – und es ist wunderbar aufgegangen.
Nun darf man gespannt sein, welche musikalischen Blüten daraus an der Adolf-Grimme-Gesamtschule und vielleicht auch darüber hinaus noch entstehen werden.
Vier Tage lang beschäftigten sich die 8. Klassen im theaterpädagogischen Projekt „Act Now 26“ mit sozialen Netzwerken, Fake News, Cybermobbing, Hate Speech, digitaler Selbstdarstellung und verantwortungsvoller Mediennutzung.
Das Besondere: Die Schüler*innen hörten nicht nur zu, sondern wurden selbst aktiv. Ausgangspunkt waren Theaterszenen mit lebensnahen Konfliktsituationen. Gemeinsam analysierten die Jugendlichen die Probleme, entwickelten Lösungswege und probierten diese anschließend selbst auf der Bühne aus.
Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung. Viele Schüler*innen brachten eigene Erfahrungen ein, diskutierten engagiert und lernten, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Konflikte konstruktiv zu lösen.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team von Creative Change e. V. für die engagierte, professionelle und zugewandte Arbeit mit unseren Schüler*innen.
Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar gefördert.


Eingeschlossen im Büro der Bürgermeisterin – und jetzt? Genau vor dieser Aufgabe standen unsere Schüler*innen beim Escape-Room „Mission Rathaus“ von „Politik zum Anfassen e. V.“.
In kleinen Teams hieß es: genau hinschauen, Hinweise finden, Rätsel lösen und gemeinsam den Weg aus dem Büro suchen. Dabei waren nicht nur Köpfchen und Teamgeist gefragt. Ganz nebenbei erfuhren die Schüler*innen viel darüber, wie Kommunalpolitik funktioniert, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Möglichkeiten der Mitbestimmung es gibt.
Die ungewöhnliche Mischung aus Escape-Room, Teamarbeit und politischer Bildung kam bei den Schüler*innen sehr gut an und sorgte für viel Motivation, Spannung und so manchen Aha-Moment.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, die dieses besondere Erlebnis an unserer Schule ermöglicht hat.
Die wie in jedem Schuljahr neu gebildete Schülervertretung hat sich am 15.09. zusammengesetzt und die neuen Schülersprecher für unsere Schule aus ihren Reihen gewählt. Im Rennen waren dabei acht Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8-11.
Die meisten Stimmen konnten dabei Hiba Hasan aus der 10a und Mijo Weber aus der 11b erreichen und somit bilden diese beiden unser neues Schülersprecherteam für das Schuljahr 2026/27.
Dass die beiden schon vor Ideen übersprudeln, wie das Schulleben aktiv mitgestaltet werden kann, zeigten sie danach, als im Plenum viele wichtige Dinge besprochen wurden, um die sich die SV dieses Schuljahr kümmern möchte.
Politik hautnah! Am 28. August 2026 durfte die Oberstufe der AGG am DGB-Erstwählerforum teilnehmen. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die besondere Gelegenheit, sechs Landratskandidatinnen und -kandidaten persönlich kennenzulernen und mit ihnen über wichtige persönliche Themen zu sprechen.
Zu Gast waren Erik Homann, Alexander Saipa, Nadine Filko, Peggy Plettner-Voigt, Matthias Schlawitz und Karl-David Heindorf (stellvertretend für Florian Schmidt). Für die jungen Menschen war es eine interessante Möglichkeit, unterschiedliche politische Positionen kennenzulernen und einen direkten Einblick in die Arbeit und Vorstellungen der Kandidaten zu bekommen.
Die Schülerschaft der Oberstufe möchte sich herzlich bei allen sechs Teilnehmenden sowie beim DGB für die Organisation und Möglichkeit zur Teilnahme an diesem Forum bedanken. Ein solcher Austausch zeigt den jungen Menschen, dass ihre Fragen und Meinungen ernst genommen werden – denn Demokratie funktioniert nur dann, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Vielen Dank für diesen interessanten und informativen Tag.
Am Mittwoch, dem 26. August 2026, wurde unsere Schule von ganz besonderen Klängen durchzogen: Eine deutsch-tschechische Jazzband gab in der großen Pause ein kleines Konzert. Die Band bestand aus Musikern aus Goslar und aus der tschechischen Partnerstadt Beroun. Mit ihrer gemeinsamen Musik wollten sie unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, wie Freundschaft zwischen Ländern entstehen und wachsen kann. Die Partnerschaft zwischen Beroun und Goslar besteht seit 35 Jahren und wurde deshalb in dieser Woche groß in Goslar gefeiert.
Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war deutlich zu spüren: Gute Stimmung zog sich durch die Schule und machte die Begegnung zu einem besonderen Erlebnis. Musik wurde dabei zur gemeinsamen Sprache, die keine Grenzen kennt.
Parallel zum musikalischen Programm arbeiteten während der Schulstunden eine tschechische Künstlerin und zwei ihrer Studentinnen mit Klassen des 5. Jahrgangs an einem Kunstprojekt. Die dabei entstandenen kreativen und teils beeindruckenden Ergebnisse wurden direkt mittags mitgenommen und bereits am Nachmittag beim Jubiläumsfestakt im Rathaus ausgestellt. Dort waren die Kunstwerke noch einige Zeit zu bewundern.
Die deutsch-tschechische Begegnung in der AGG wurde am Freitag fortgesetzt: Zum Wochenausklang gab die Metalband Voodoo Blade aus Beroun in der 6. Stunde ein besonderes „Weekend-Konzert" an unserer Schule. Im Anschluss kamen die Musiker mit unseren Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Dabei ging es um die Zukunft junger Menschen in Tschechien und Goslar sowie um aktuelle Perspektiven und Zukunftsaussichten als Musiker.
Die Begegnung war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Musik, Kunst und persönliche Gespräche Menschen über Ländergrenzen hinweg miteinander verbinden können.

